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Aschenkreuz to go

Fastenzeitbeginn in St. Marien: Ein verhülltes Kreuz und Briefe an die Schulkinder
Aschenkreuz to go
Aschenkreuz to go
Das verhüllte Kreuz in der Taufkapelle von St. Marien. © Pfarrei St. Marien

Erstmals gibt es in der Pfarrei St. Marien an diesem Aschermittwoch ein "Aschenkreuz to go": Von 12 Uhr bis 12.30 Uhr wird es als äußeres Zeichen der Umkehr und Versöhnung unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften gespendet.  Eucharistiefeiern mit Austeilung des Aschenkreuzes sind am Aschermittwoch in den Kirchen der Pfarrei um 9 Uhr und 18 Uhr in St. Marien (Innenstadt), sowie jeweils um 18 Uhr in St. Johannes (Kirdorf) und St. Bonifatius (Friedrichsdorf). In der Familienkirche Herz Jesu (Gartenfeld) wird um 17 Uhr zu einer Wort-Gottes-Feier eingeladen.

Ein besonderer Ort in der Fastenzeit wird die Taufkapelle in St. Marien sein. Hier wird ab Aschermittwoch ein mit weißen Tüchern verhülltes Kreuz aufgestellt werden. Drei Worte sind darauf zu lesen: „Zeige deine Wunden“. Menschen der Gemeinden und der Stadt sind eingeladen, ihre Sorgen, Klagen, Leiden und Hoffnungen in dieser Zeit der Corona-Pandemie offen zu benennen und an das Kreuz zu heften. Aber auch Hoffnungen und Lichtblicke dürfen an das Kreuz angeheftet werden.

Das verhüllte Kreuz mit den darauf geschriebenen Klagen, Sorgen und Hoffnungen soll ein Zeichen dafür sein, dass sich Christen, gleich welcher Herkunft und Sprache, vor dem Kreuz Christi wiederfinden. So soll die Taufkapelle ein Raum der Klage, der Hoffnung und des Gebetes für viele Menschen werden.

„In diesem Jahr müssen Menschen keine besonderen Aktionen auf sich nehmen, sondern versuchen, die eigene sehr veränderte Lebenssituation zu tragen und manchmal zu ertragen. Homeoffice, Homeschooling, Sorge für kranke und alte Menschen, Beziehungen und Partnerschaft und die erlebte Beziehungslosigkeit sind Herausforderungen, die für manche Kreuz und Schmerz bedeuten kann. Sich hier neu zu orientieren, kann Ziel der Fastenzeit 2021 sein.“, sagt Pfarrer Werner Meuer.

Da an Aschermittwoch keine Schulgottesdienste gefeiert werden können, erhalten alle Schülerinnen und Schüler, die den katholischen Religionsunterricht an einer Grundschule in Bad Homburg und Friedrichsdorf besuchen, in den Tagen vor Aschermittwoch Post von der Familienkirche der Pfarrei.

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