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01.04.2016

Wohnungsnot trifft immer mehr Menschen

Ökumenische Wohnhilfe im Taunus e.V. mit neuer Website

BAD HOMBURG/HOFHEIM. – Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum der Vereinsgründung hat die Ökumenische Wohnhilfe im Taunus e.V. ihre Website überarbeitet und geht mit einem neuen und informativen Webauftritt online. Unter www.wohnhilfe-taunus.de finden Wohnungssuchende mit geringem Einkommen Informationen zum Angebot der Beratung und Wohnungsvermittlung. Anbieter von Wohnungen erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten der Unterstützung durch die Ökumenische Wohnhilfe. Wer sich engagieren oder spenden will, erfährt ebenfalls, welche Form der Hilfe benötigt wird.

„Wir wollen unsere Öffentlichkeitsarbeit mit der neuen Website verstärken, um unser Angebot noch deutlicher zu platzieren, denn die Wohnungsnot in der Rhein-Main-Region trifft immer mehr Menschen“, betont Günter Adam, der Vorsitzende der Wohnhilfe, „insbesondere Single-Haushalte“. Geschäftsführer Marcus Krüger, seit Anfang an für die Wohnhilfe tätig, erinnert an die Situation im Gründungsjahr 1991: „Damals wie heute war es sehr schwierig für Menschen mit wenig Einkommen, auf dem freien Wohnungsmarkt ohne Unterstützung eine bezahlbare Wohnung zu finden, ob sie nun Deutsche waren oder als anerkannte Asylbewerber versuchten, die überfüllten Unterkünfte zu verlassen.“

Bis heute konnte die Ökumenische Wohnhilfe 648 Wohnungen an 1498 Personen direkt vermitteln. 18 katholische und vier evangelische Kirchengemeinden vertrauen der Wohnhilfe als Generalmieter kircheneigene Wohnungen zur Vermittlung an Bedürftige an. Spenden, nicht zuletzt aus Kollekten von Kirchengemeinden, aber auch von langjährigen Sponsoren, haben es der Wohnhilfe ermöglicht, 2006 ein Haus mit fünf Wohnungen zu erwerben. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil der Bau von Sozialwohnungen fast zum Erliegen gekommen ist und viele Sozialwohnungen über die Jahre aus der Sozialbindung herausgefallen sind und frei vermietet werden“, erklärt Günter Adam. 2008 schuf die Wohnhilfe 18 kleine Wohnungen in Flörsheim, indem eine ehemalige Asylunterkunft angemietet und saniert wurde. 2009 baute die Wohnhilfe dann selbst 6 neue Wohnungen für insgesamt 17 Personen, darunter auch viele Flüchtlinge, in Niedrigenergiebauweise in Diedenbergen.