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08.08.2017

Diskussion mit Politikern

Direktkandidaten legen ihre Positionen zu Rüstungsexporten dar

BAD HOMBURG. – Das Thema Rüstungsexporte steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Hochtaunus am  Mittwoch, 23. August, um 19 Uhr in der Pfarrei St. Marien (Dorotheenstraße 19). Der Frage danach, wie ihre Position zu dem florierenden Geschäft mit den Waffen ist, stellen sich Markus Koob (CDU), Dr. Hans-Joachim Schabedoth (SPD), Wolfgang Schmitt (Bündnis 90/Die Grünen) und Silvia Lehmann (Die Linke). Als wissenschaftliche Expertin nimmt Simone Wisotzki von der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung teil. Sie ist Vorsitzende der Fachgruppe Rüstungsexport der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE).

Die Bundesregierung hat 2016 Rüstungsexporte für 3,19 Milliarden Euro an NATO-Länder, zum Beispiel die Türkei als Einzelausfuhren genehmigt; 3,69 Milliarden Waffenexporte wurden an Nicht-NATO-Länder, zum Beispiel Saudi Arabien und Algerien, genehmigt. Es gibt ein Kriegswaffenkontrollgesetzt und Exportrichtlinien. Kirchen und Friedensbewegung kritisieren die herrschende Praxis.

Die Diskussion wird veranstaltet von der Katholischen Pfarrei St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf, dem Katholischen Bezirksbüro Hochtaunus, pax christi Limburg und der Aktion Aufschrei. Weitere Informationen in der pax christi Geschäftsstelle, Friedensreferent Matthias Blöser, Tel./Fax: 06172 928679. (rei)