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06.06.2017

Königsteiner Schüler übergeben Spendenscheck

Sieger der Sponsorensuche gewinnen Ausflug in Misereor-Zentrale

Dafür allein lohnt sich der Einsatz: Spendenübergabe in der Misereor-Zentrale. Foto: Misereor

AACHEN/KÖNIGSTEIN. – So eine Scheckübergabe macht richtig Spaß: Sichtlich stolz haben 55 Schülerinnen und Schüler der St. Angela-Schule und der Bischof Neumann-Schule zusammen mit fünf ihrer Lehrer und Bezirksreferent Matthias Braunwarth in der Misereor-Zentrale in Aachen einen Scheck über 32.721 Euro übergeben. Das Geld ist beim jüngsten Misereor-Solidaritätsgang im Taunus erlaufen worden und die beiden Klassen der katholischen Schulen in Königstein haben dazu einen beachtlichen Beitrag geleistet. Sie hatten jeweils die meisten Sponsoren gewonnen und waren daher zum Soli-Superstar gekrönt worden. Als Lohn für all die Mühe wartet auf die Sieger traditionell die Fahrt nach Aachen. 

Bei Misereor begrüßten Miriam Thiel und Sven Brieger die Mädchen und Jungen, erläuterten  die Aufgaben, Ziele und Ansätze von Misereor im diesjährigen Partnerland Burkina Faso und beantworteten geduldig die zahlreichen Fragen der Gäste. „Das war für alle sehr überzeugend“ berichtet Bezirksreferent Matthias Braunwarth. Es sei sehr deutlich geworden, wie genau die Spendengelder verwendet werden, um Kleinbauern vor Ort zu unterstützen. 

Beeindruckt und bestens informiert verließen die jungen Leute die Zentrale und bekundeten übereinstimmend ihre Absicht, sich beim nächsten Soligang wieder zu engagieren. Auf großen Anklang stieß im Anschluss auch die Führung im Aachener Dom, bei der die Schüler durch ihr großes Interesse dafür sorgten, dass die gebuchten 45 Minuten für die Führung gleich verdoppelt werden konnten. Eisessen und Stadterkundungen rundeten den Ausflug ab. Nicht nur die Schüler, sondern auch die mitreisenden Lehrer wirkten danach entschlossen, alles daran zu setzen, um in zwei Jahren wieder zu den Siegerklassen zu gehören.

Bei den Soligängen, zu denen im Main-Taunus und im Hochtaunus seit 1997 alle zwei Jahre eingeladen wird, sind  insgesamt über 330.000 Euro für Misereor zusammengekommen. (rei)