Kategorien &
Plattformen

Weltkirche im Taunus

In der Pfarrkirche St. Marien wird in zehn Sprachen gesungen und gebetet
Weltkirche im Taunus
Weltkirche im Taunus
© Pfarrei St. Marien
© Pfarrei St. Marien

Im Taunus ist die Weltkirche zuhause: Erlebbar war das beim Internationalen Gottesdienst, zu dem am Sonntag, 3. November, rund 300 Besucher in der Pfarrkirche St. Marien in Bad Homburg zusammengekommen sind. Unter dem Titel “We are the world, we are the children …” wurde in zehn verschiedenen Sprachen gesungen und gebetet. Gemeindemitglieder hatten diesen Gottesdienst über Wochen vorbereitet und gestaltet. In den Städten Bad Homburg und Friedrichsdorf, die zur Pfarrei gehören, leben Katholiken aus 82 Nationen.

 

© Pfarrei St. Marien

Keine Grenzen und Mauern in der Kirchen

Beim Einzug wurden Symbole und Landesflaggen von den jeweiligen Sprachgruppen vor den Altar gelegt. Als starkes Zeichen der Verbundenheit aller Menschen in der einen Welt trugen Gemeindemitglieder außerdem einen großen Erdball durch die Kirche. „Die Vielfalt der Sprachen, Kulturen und Riten in der katholischen Kirche sind eine Bereicherung. Die verschiedensten Formen der Gottesdienste und Gesänge machen die Kirche bunt und lebendig. In der Kirche gibt es keine Grenzen und Mauern. Alle Christen der einen Welt haben das Recht, menschenwürdig und frei auf dieser Erde zu leben,“ sagte Pfarrer Werner Meuer in seiner Predigt.

Auch die Kirchenmusik für diesen Gottesdienst wurde in fünf verschiedenen Sprachen gestaltet. Der Song „We are the world, we are the children“ aus dem Jahre 1985, der von Michel Jackson und Lionel Richie für Afrika geschrieben wurde, erklang beim Einzug und am Ende der Predigt.

Dass sich „die Vielfalt der Nationalitäten in den Gottesdiensten widerspiegelt“, freut auch den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Gerhard Weisbrich. Derzeit ließen sich zudem drei Katholiken aus Indien und Kamerun für liturgische Dienste ausbilden. „Für uns als Pfarrei St. Marien ist es ein deutliches Zeichen von Weltkirche, wenn sich regelmäßig Kroaten, Italiener, indische Katholiken aus Kerala, Maroniten aus dem Libanon, Philippinos und französisch sprechende Christen zu Gottesdiensten treffen“, so Weisbrich.

© Pfarrei St. Marien
© Pfarrei St. Marien
© Pfarrei St. Marien