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St. Ursula will aufatmen

St. Ursula will aufatmen
St. Ursula will aufatmen
© St. Ursula

Wer im Sprint unterwegs ist, braucht auch Gelegenheit, um Atem zu holen: Davon sind die Verantwortlichen der Pfarrei St. Ursula in Oberursel und Steinbach überzeugt. 2019 soll daher in Oberursel und Steinbach zu einem „Jahr des Aufatmens“ werden. Mit einem eigenen blauen Logo wird auf besondere Gelegenheiten dazu hingewiesen. Es gibt Angebote der Stille, des Nachdenkens und des Meditierens. Taizé-Andachten und ein Achtsamkeitstraining gehören ebenso dazu wie spezielle Veranstaltungen in der Fastenzeit. Start ist im Gottesdienst am Silvesterabend, 31.  Dezember, um 17 Uhr in St. Crutzen.

In den letzten Jahren sind in der Pfarrei mit der Neugründung, der Entwicklung einer gemeinsamen Vision und dem Start neuer Projekte und Initiativen viel Zeit und Energie investiert worden. „Im Blick zurück zeigt sich: eine rasante Entwicklung in einer spannenden Zeit des Wandels!“, resümiert Diakon Mathias Wolf. Das Leben beschleunige sich rasant, das Prinzip "höher, schneller, weiter" erfasse Freizeit und Beruf, das Private und die ganze Gesellschaft. „Wir sind ständig in Bewegung – auch in der Kirche. Aber wohin geht die Reise?“.

Mit dem „Jahr des Atemholens“ soll an das Sabbatjahr im Alten Testament angeknüpft werden. Alle sieben Jahre wurde langsam gemacht und die Uhr sozusagen auf „Start“ gestellt. Als Begründung heißt es ganz lapidar „Damit sie zu Atmen kommen“ (Ex 23,12). Das Leben laufe in dieser Zeit natürlich weiter: aber anders, so Wolf. "Gottes Volk erfährt: Im Aufatmen wird das Geschenk der Befreiung bewahrt."

Angebote zum Atemholen