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St. Marien feiert Geburts- und Namenstag

St. Marien feiert Geburts- und Namenstag
St. Marien feiert Geburts- und Namenstag
© St. Marien

Wenn Geburtstag und Namenstag (fast) zusammenfallen, wird groß gefeiert: Festlich flattern neue gelb-weiße Fahnen mit dem Wappen des Bistums Limburg auf dem Kirchplatz vor St. Marien mitten in der Stadt. Das rote Kreuz auf weißem Grund und der Hl. Georg – Georgskreuz mit Schwert und Drachen – deuten auf den Limburger Dom, der die Erinnerung an den Hl. Georg seit dem 10. Jahrhundert wach hält. Die Festtage beginnen in St. Marien am Dienstag, 14. August mit dem feierlichen Gottesdienst um 17 Uhr am Tag der Kirchweihe, dem Geburtstag der Marienkirche am 14. August 1895. An diesem Tag wird Pfarrer Werner Meuer die alte Kasel (Messgewand) von 1895 tragen, mit der der damalige Limburger Bischof Dr. Karl Klein das Pontifikalamt zur Kirchweihe zelebrierte. Außerdem werden das alte, renovierte Vortragskreuz und der Messkelch - beides wurde 1895 benutzt - in diesem Gottesdienst Verwendung finden. 

Den Namenstag „Mariä Himmelfahrt“ begeht die Pfarrei am Mittwoch, 15. August, in diesem Jahr in besonderer Weise. Der Gottesdienst um 9.30 Uhr erhält durch die Mitfeier des russischen Erzpriesters Dimitri Graf Ignatiew einen besonderen ökumenischen Akzent in Verbindung mit der orthodoxen Kirche. Erzpriester Graf Ignatiew wird die Predigt halten und den Segen Gottes der Gemeinde spenden. Die Gemeinde gedenkt mit diesem Festgottesdienst auch des ersten Bischofs des Bistums Limburg, der als damaliger Pfarrer von Weißkirchen am 15. August 1812 den ersten katholischen Gottesdienst nach der Reformation in Homburg feierte. 

Abends wird um 18 Uhr zur Marienvesper eingeladen. Der anschließende Gottesdienst um 19 Uhr wird musikalisch besonders gestaltet. Zu diesem Abendgottesdienst am Namenstag der Pfarrei und der Pfarrkirche hat der Pfarrgemeinderat Menschen aus Politik und Gesellschaft in Bad Homburg und Friedrichsdorf eingeladen, um so die Verbundenheit mit der Stadtgesellschaft auszudrücken. Der Tag endet mit einem Empfang auf dem Kirchplatz St. Marien.