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Spielen und Spaß haben mit Abstand

Katholische Fachstelle für Jugendarbeit Taunus erstellt Materialbörse für die Corona-Zeit
Spielen und Spaß haben mit Abstand
Spielen und Spaß haben mit Abstand
© KFJ Taunus

Wer in Zeiten von Corona Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen plant, steht vor vielen Schwierigkeiten: Das fängt an bei den umfangreichen Hygieneregeln über neue logistische und organisatorische Anforderungen bis hin zu veränderten Ritualen und passenden Spielen. „Momentan erreichen uns in den Jugendeinrichtungen des Bistums viele Anfragen, wie und was in diesen Zeiten überhaupt machbar ist“, berichtet Daniel Dere, Leiter der Fachstelle für Katholische Jugendarbeit Taunus (KFJ). Schnell sei deutlich geworden, dass es bei all den Einschränkungen auch eine veränderte pädagogische Praxis brauche sowie ein breites Angebot.

Als Reaktion darauf entwickelte sein Team innerhalb einer Woche eine umfangreiche Materialbörse für die Jugendarbeit in Zeiten von Corona. Zusätzlich unterstützt von einer Kollegin aus der Jugendkirche Jona in Frankfurt wurden über 50 Spieleideen und Methoden, dazu Musterkonzepte für ein- und mehrtägige Veranstaltungen, mit und ohne Übernachtung, konkrete Abläufe und Vordrucke für Aushänge zusammengestellt. Die Materialbörse ist aktuell auf der bereits bestehenden Seite „Familienzeit“ online gegangen und unter dem Link https://familienzeit.bistumlimburg.de/beitrag/jugendarbeit-und-corona/ auffindbar.

Neben vielen praktischen Tipps und gut umsetzbaren Anleitungen überzeugt vor allem die große Palette an Spielen, die in kleineren und größeren Gruppen für gute Stimmung sorgen. Vom Kennenlernen bei „Spürnase“ oder „ZippZapp“ über Warm-ups bis hin zum Postenlauf und der „Saufpiratencrewschatzinseljagd“ gibt es viele Beispiele für gemeinsame Aktionen, bei denen ohne Körperkontakt und mit Sicherheitsabstand das Vertrauen und der Teamgeist der kleinen und größeren Teilnehmer gestärkt werden.

Das so flott auf die Beine gestellte Projekt ist dabei auf Wachstum angelegt:  „Die Idee ist, dass uns Nutzer ihre Vorschläge zusenden, damit noch viel mehr Ideen entstehen, was man jetzt mit Kindern und Jugendlichen trotz Mindestabstand und Hygieneregeln unternehmen kann“, sagt Dere. Er ist darüber hinaus zuversichtlich, dass das Ganze auch dann noch einen Sinn haben wird, wenn Corona vielleicht irgendwann Geschichte ist.

Ideen, Methoden und Spiele einfach an kfj.taunus@bistumbistumlimburglimburg.de weiterleiten. Sie werden dann laufend eingepflegt.