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Schätze teilen, Fettnäpfchen vermeiden

Schätze teilen, Fettnäpfchen vermeiden
Schätze teilen, Fettnäpfchen vermeiden
© Pixabay

Die Welt rückt näher zusammen, Kinder und Jugendliche begegnen früh anderen Kulturen und Religionen. Unter dem Thema "Aufeinander zugehen - Schätze teilen" sind Religionslehrer in der Primarstufe und Sekundarstufe I dazu eingeladen, sich auf einem Studientag mit dieser Thematik zu beschäftigen. Exemplarisch werden Judentum und Islam, aber auch fernöstliche Religionen betrachtet. Leitfragen dafür sind: Welche religiösen Fragen stellen Kinder überall auf der Welt und welche Antworten geben die Weltreligionen? Was sollten Kinder von der Religion des anderen kennen und wie können sie miteinander über ihre Religionen ins Gespräch kommen? Außerdem wird ein Projekt vorgestellt, bei dem Geschichten aus der Bibel und dem Koran, die von denselben Personen berichten (Abraham-Ibrahim; Jusuf-Josef; Mose-Musa; Jesus-Isa), miteinander erzählt werden.

Ganz praxisbezogen sind Fragen danach, worauf bei Kindern geachtet werden muss, wenn sie unterschiedlichen Religionen angehören: Fastenzeiten, Speisevorschriften und Feste. Da im Miteinander der Kulturen und Religionen auch einiges schief laufen kann, gibt es Übungen zu möglichen Fettnäpfchen und deren Vermeidung. Schließlich werden Konzepte überprüft, die der Frage nachgehen: Wie kann man miteinander in der Schule feiern und beten?

Mittwoch, 25. April 2018, 9:00-15:00 Uhr im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod. Referent: Michael Landgraf, Leiter des Religionspädagogischen Zentrums Neustadt a.d.W., Kosten: € 15,- für die Verpflegung (vor Ort zu entrichten), Anmeldung: per Mail oder Telefon: 06171/ 69 42 20. Veranstaltet wird der Tag von den Religionspädagogischen Ämtern Oberursel, Frankfurt und Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus.