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Jugendliche in digitalen Welten

Religionspädagogischer Studientag lotet Chancen und Herausforderungen aus
Jugendliche in digitalen Welten
Jugendliche in digitalen Welten
Jugendliche sind "always on". © MPH Photos/Shutterstock

Kinder und Jugendliche sind heute als „digital natives“ in virtuellen Welten unterwegs, in denen Erwachsene schon mal den Überblick verlieren. Durch die Anonymität und den einfachen und schnellen Kontakt sind online Räume entstanden, die soziale Interaktivität ermöglichen, jedoch auch zu Übergriffen und Missbrauch führen können. Der Religionspädagogische Studientag am 15. Februar im Wilhelm-Kempf-Haus lädt unter dem Titel "Always ON"  Lehrkräfte und alle im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit Tätigen ein, sich je nach eigenen Interessensschwerpunkten und Fragen in den Workshops den neuen Medien zuzuwenden. Informationen zur Sicherheit im Internet, Nutzung von sozialen Medien sowie Beratungsseiten und Möglichkeiten der Unterstützung werden von Experten vorgestellt und erläutert und digitale Einsatzmöglichkeiten im Unterricht dargeboten.

Der Tag im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod beginnt um 8.30 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro inklusive Verpflegung. Anmeldung sind bis zum 30. Januar 2023 per Mail erbeten an Relpaed.wiesbaden@bistumbistumlimburglimburg.de

Veranstalter sind die Ämter für katholische Religionspädagogik Wiesbaden und Taunus, das Pädagogisches Zentrum der Bistümer im Lande Hessen und das Religionspädagogische Institut der EKKW und der EKHN. 

Impulsvortrag
Günter Steppich, Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt, begleitet als Experte durch den Tag. Sein Impulsvortrag bekräftigt die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit digitalen Welten, in denen sich die Kinder und Jugendlichen bewegen. Er regt zum Austausch zu Chancen und Herausforderungen anhand von Praxisbeispielen an.

Workshops
WS 1: Umgang mit digitalen Vorfällen an der Schule – Prävention und Intervention
Was lässt sich präventiv gegen digitale Eskalationen tun und wie reagiert man effizient und angemessen, wenn sie doch passieren. Präventionsansätze und Handlungsstrategien werden anhand realer Fälle aus der Praxis des Referenten vorgestellt und diskutiert. Leitung: Günter Steppich

WS 2: Material und Hilfestellung bei Jugendmedienschutz
Wie können Kinder und Jugendliche auf digitale Herausforderungen wie Cybergrooming, Cybermobbing vorbereitet werden, damit sie mögliche Gefahren erkennen? Welche Möglichkeiten der Prävention und der Begleitung im Fall der Fälle gibt es und welches Unterrichtsmaterial existiert hierfür? Leitung: Klicksafe N.N.

WS 3: Digital narrativ – (Kurz)Spielfilme zum Thema
Im Workshop werden einzelne Kurzfilme zum Thema gesichtet, die für die Verwendung im Unterricht sehr geeignet sind. Mit diesen können die Fragen um Chancen und Herausforderungen von digitalen Welten mit Schüler*innen angesprochen und thematisiert werden. Dabei sollen die Filme auf ihre ästhetische Struktur und didaktische Möglichkeit hin befragt werden. Auch einzelne längere Spielfilme können hier, wenn auch ohne Sichtung, vorgestellt werden. Leitung: Günther Weyrich

WS 4: Professionelle YouTuber, Instagram und TikTok
Influencer*innen nehmen mehr und mehr Raum im Medienalltag ein. Hierbei werden auch Werte und Einstellungen vermittelt. Der Workshop dient als Einstieg in diese Themenwelt und zeigt medienpädagogische Möglichkeiten der thematischen Arbeit für den Unterricht auf und gibt Anregungen und Arbeitsmaterial. Leitung: Christian Gottas

WS 5: Medienpädagogik im RU
Digitale Medien in den Religionsunterricht einzubinden geht gut. Es bietet die Öffnung anderer Zugänge zu den SuS sowie Möglichkeiten der Kreativ- und Projektarbeit. Exemplarisch werden anhand von Unterrichtsszenarien diverse Möglichkeiten der medien- und religionspädagogischen Arbeit aufgezeigt. Leitung: Claudia Pappert und Christian Gottas

WS 6: „Local heroes“ und „Sinnfluencer“ – Ausflüge in gute Welten
Die Datenbank „Local heroes“, ein Projekt der Uni Passau, präsentiert eine große Zahl an Personen, die sich auf unterschiedliche Weise in verschiedenen Bereichen gesellschaftlich engagieren. Ergänzt wird diese durch das neue Projekt „Sinnfluencer“. In diesem Workshop werden anhand von Beispielen die beiden Datenbanken vorgestellt und Anregungen für den Einsatz (nicht nur) im Religionsunterricht gegeben. Leitung: Ivonne Schweitzer

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Bistum Limburg

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