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In der Krise kreativ werden

Interaktive Aktion katholischer Jugendeinrichtungen im Bistum Limburg
In der Krise kreativ werden
In der Krise kreativ werden
© Kath. Fachstelle Jugendarbeit Taunus

In der Krise aktiv werden: Dieses Angebot machen die Katholische Fachstelle für Jugendarbeit Taunus (KFJ) und weitere Einrichtungen der katholischen Jugendarbeit im Bistum Limburg Schülern ab 13 Jahren. Unter dem Motto „Alles, was zählt! Kreative Krise“ ist eine  Aktion entwickelt worden, die über die App „Actionbound“ in Kombination mit einem Flyerheft funktioniert. Die Teilnehmer können sich dabei an unterschiedlichen interaktiven Stationen mit der Corona-Zeit auseinandersetzen. Das funktioniert in der Schule genauso wie in Jugendgruppen in der Pfarrei oder auch allein von Zuhause aus. „Jeder, der mitmachen will, ist willkommen“, sagt Jugendbildungsreferent Benny Reißlandt.  Ab sofort kann die Aktion kostenfrei gebucht werden. 

Ein Brief an Corona

Hauptzielgruppe sind die Schulen und dort besonders die siebten Klassen. Noch vor Weihnachten hat die Fachstelle daher alle Fachschaften Religion im Hoch- und Main-Taunus angeschrieben. Nach der Anmeldung werden die Flyer, die aus insgesamt 32 Fächern in Postkartengröße bestehen, frei Haus geliefert. Mit dabei ist allerlei notwendiges Zubehör. Zum Beispiel eine fünf Meter lange Wäscheleine. Daran können Wunschzettel aufgehängt werden, auf denen die Teilnehmer besondere Wünsche für die Schulklasse, die Familie oder eine andere Personengruppe notiert haben. Auch frankierte Briefumschläge liegen in der Kiste. Sie sind gedacht für die Briefe, die die jungen Leute an „Corona“ schreiben sollen, um dem Virus mal ein paar unangenehme Fragen zu stellen und Wut und andere Gefühle zu Papier zu bringen. Die Briefe landen erst einmal bei der Fachstelle und gehen später wieder retour. Ebenfalls bei der Fachstelle ist im jeweiligen Buchungszeitraum ein Telefon besetzt für diejenigen, die vom „Kummerkasten“ Gebrauch machen wollen.

Masken-Selfies und ein Klassenfoto

Wenn über die  Schulen vor und nach dem Lockdown gesprochen werde, stehe immer die Vermittlung des Schulstoffs im Fokus. Wie es den Schülern in dieser Zeit aber ergangen sei, dafür habe es keine Austauschmöglichkeit gegeben, sagt Benny Reißlandt. „Wir haben festgestellt: Da fehlt etwas.“ Schulveranstaltungen wie Tage der Orientierung oder Klassengemeinschaftstage hätten nicht stattfinden können und das soziale Lernen sei auf der Strecke geblieben. „Diese Selbstreflexion wollen wir mit der Aktion ermöglichen und die Jugendlichen sprachfähig machen für das, was sie erlebt haben“. Spaß ist bei allem Ernst auch mit dabei, wenn es zum Beispiel darum geht, sein schönstes Masken-Selfie hochzuladen oder eine digitale Fotostory zu erstellen. Auch das vielfach ausgefallene Klassenfoto kann im Rahmen der Aktion nachgeholt werden: als Zoom-Gemeinschaftsfoto, das die Fachstelle allen mitmachenden Schulklassen schenkt.

Die Aktion kann gebucht werden bei der Fachstelle für Jugendarbeit Taunusder Jugendkirche Kana in  Wiesbaden und bei der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit Lahn-Dill-Eder/Wetzar. Initiiert wurde das Projekt von der Jugendkirche Crossover in Limburg, die bereits im vergangenen Jahr dazu eingeladen hat. 

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