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Hochamt mit Weihbischof em Pieschl

Hochamt mit Weihbischof em Pieschl
Hochamt mit Weihbischof em Pieschl

In Königstein begehen am Sonntag, 26. August, die Schlesischen Katholiken ihre traditionelle St. Annaberg-Gedächtniswallfahrt. Nach der Begrüßung um 10 Uhr durch Bürgermeister Leonhard Helm beginnt das Festhochamt mit Weihbischf em Dr. Gerhard Pischel und Konzelebranten. Um 13 Uhr schließt sich eine Heimatstunde mit Gerd-Helmut Schäfer an, in der er über die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung (SFVV) der Bundesrepublik referiert. Die anschließende Marienandacht hält Konsistorialrat Wolfgang Blau aus Seligenstadt.

Normalerweise ist die Kollegskirche in Königstein das Wallfahrtsziel. Da deren Renovierung aber noch nicht abgeschlossen ist, ist die Feier in den Kongress-Saal im Haus der Begegnung (Bischof-Kaller-Straße 3) verlegt worden. Die Kollegskirche in Königstein wurde zur Wallfahrtskirche durch die Darstellung der „Mutter der Vertriebenen“, die der schlesische Bildhauer Erich Jäkel 1952 geschnitzt hat. Die Schlesier ließen in dem Gotteshaus 1957 einen Altar zu Ehren der heiligen Anna errichten. Dargestellt ist das Gnadenbild vom oberschlesischen Sankt Annaberg; neben dem Altar erinnert eine Urne mit Erde an diesen bedeutenden Pilgerort.

Die Kollegskirche gehört zum Komplex der Königsteiner Anstalten, in denen sich die ehemalige philosophisch-theologische Hochschule befand. Sie beherbergten wichtige Institute und bildeten den Ausgangspunkt für kirchliche Kontakte zu den östlichen Nachbarvölkern, insbesondere auf den internationalen Kongressen von Kirche in Not und durch internationale Veranstaltungen und Seminare im „Haus der Begegnung“.