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Gemeinschaftliches Wohnen

Caritas bezieht Schwesternhäuser am Altenhöfer Weg in Oberursel
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Gemeinschaftliches Wohnen
© Caritasverband Hochtaunus

Nach langer Zeit des Leerstandes bezieht der Caritasverband für den Bezirk Hochtaunus e. V. die beiden Häuser im Altenhöfer Weg in Oberursel und widmet diese sozialen Zwecken. Ursprünglich waren die Liegenschaften als Wohnhäuser der Ordenskongregation der „Schwestern von der Göttlichen Vorsehung“ gebaut. Viele Jahre blieben sie jedoch ungenutzt. Die neue Funktion soll „ein beispielhaftes Leuchtturmprojekt zur gesellschaftlichen Diversität in Wohngebieten“ sein.

Das erste Haus wird als Übergangseinrichtung für das Wohnheim für ehemals Wohnungslose genutzt. Zu Beginn des Jahres sind acht Bewohner aus der bestehenden Einrichtung in Bad Homburg umgezogen nach Oberursel. Das „Haus Mühlberg“ befindet sich derzeit in der Sanierungsphase und wird September 2020 fertiggestellt.

Zweck des Angebotes ist es, ehemals wohnungslose Menschen in Wohnraum zu vermitteln und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Gleichzeitig finden durchreisende Wohnungslose eine Übernachtungsmöglichkeit im Haus. Die vorübergehende Unterkunft wird vom Hochtaunuskreis bis zu fünf Tagen ermöglicht. Im Haus werden die Bewohner durch zwei Sozialarbeiter unterstützt. Eine Hauswirtschaftskraft und ein Hausmeister kümmern sich um die täglichen Belange.

Im Rahmen eines innovativen Projektes gemeinsam mit der Stadt Oberursel zu „gemeinschaftlichem Wohnen“ erfährt das zweite Haus eine neue Nutzung, die dem ursprünglichen Zweck sehr nahe ist. In dem Haus finden bis zu zwölf Personen Platz, die gemeinsam eine neue Wohnform ausprobieren möchten. Einzelappartments bieten anerkannten Flüchtlingen und Obdachlosen der Stadt einen eigenen Rückzugsort mit privatem Bad. Gleichzeitig ermöglichen große Gemeinschaftsräume geselliges Beisammensein. Eine Hauswirtschaftskraft unterstützt die neue Gemeinschaft