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Erinnerung, Sehnsucht und Heimat

In Königstein und in Bad Homburg wird der Opfer der Pogromnacht 1938 gedacht
Erinnerung, Sehnsucht und Heimat
Erinnerung, Sehnsucht und Heimat
© GcJZ

Zum Gedenken an die Opfer des Novemberpogroms 1938 lädt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus am Sonntag, 10. November, zu zwei Veranstaltungen ein. Um 14.30 Uhr beginnt in Königstein eine Gedenkstunde im Kurpark. Um 16 Uhr beginnt eine Gedenkveranstaltung im Foyer der Volkshochschule in Bad Homburg (Elisabethenstraße 4-8).

Der Erinnerung an Königsteiner Juden ist unter dem Titel „Verlorene Heimat“ in Königstein ein Vortrag von Katharina Stoodt-Neuschäfer, Pfarrerin der Evangelischen Immanuelgemeinde, und der Stadtarchivarin Dr. Alexandra König gwidmet. Davor wird der Stadtverordnetenvorsteher Alexander Freiherr von Bethmann eine Ansprache halten. Rabbiner Andrew Steiman spricht das jüdische Totengebet. Mitveranstalter sind die Stadt und Kirchengemeinden.

In Bad Homburg wird ein Film gezeigt – Marianne Schwab „Ich habe immer ein bisschen Sehnsucht und Heimweh“ – und das Cello-Duo des Kaiserin Friedrich-Gymnasiums sorgt für die musikalische Umrahmung. Anschließend wird am Mahnmal ein Kranz niedergelegt und das Kaddisch gesprochen. Die VHS und die Stadt sind Mitveranstalter.

 

Gedenkveranstaltung Bad Homburg